Was ist Massage?

Massage ist eine Therapieform, mit der hauptsächlich Verspannungen, Verhärtungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt werden. Die betroffenen Stellen werden gezielter Berührung und Druck ausgesetzt, um Schmerzen zu lindern und Bewegungseinschränkungen zu beheben.

Das Prinzip dieser Behandlungsmethode kennt wohl jeder Mensch aus eigener Erfahrung: Wenn irgendeine Stelle des Körpers schmerzt oder geschwollen ist, reibt man sie instinktiv - weil der gezielte Druck aufs Gewebe den Schmerz lindert.

Bei einer Massage wird gewissermaßen das Gleiche gemacht, allerdings werden dabei je nach Behandlungsziel und Krankheitsbild unterschiedliche Techniken eingesetzt. Eine verspannte Rückenmuskulatur wird beispielsweise völlig anders behandelt als ein verstauchter Knöchel oder ein verhärteter Wadenmuskel.

Unabhängig davon regt das Kneten und Bewegen der jeweils betroffenen Stellen die Durchblutung und den Stoffwechsel von Haut und Muskulatur an. Dadurch werden schmerzauslösende Stoffe ausgeschwemmt und abtransportiert und Schmerzen gelindert. Verspannungen lösen sich und die Beweglichkeit wird wieder hergestellt.

Wie behandele ich?

Vor der Massage erkundige ich mich beim Patienten, an welcher Stelle er Schmerzen oder Verspannungen hat und wann sie aufgetreten sind.

Je nach Befund oder Wunsch des Patienten behandele ich dann die betroffenen Körperteile oder wende eine Ganzkörpermassage an.

Beim Massieren achte ich auf die Reaktion des Patienten und passe Grifftechnik und Druck daran an. Manche Beschwerden erfordern eher sanfte Berührungen, bei anderen müssen Haut und Muskeln kräftig geknetet werden. Durch die mechanische Einwirkung bewege ich auch die umliegenden Gewebe und Strukturen, wie z.B. Sehnen, Bänder oder Gelenke.

Eine Massage kann zwischen 15 und 45 Minuten dauern, je nach Patient und der Art seiner Beschwerden.